Viele bunte Fahnen, klare Botschaften: Das starke Abschneiden der AfD in Sachsen-Anhalt hat am 7. September im Ruhrgebiet viele Menschen auf die Straße gebracht – gegen den Rechtsruck im Land.
Starke Beteiligung in Essen
In Essen haben sich nach Polizeiangaben rund 1.200 Menschen an der Kundgebung „Zeit für Solidarität“ beteiligt. Dem Aufruf des Bündnisses Essen stellt sich quer – dem auch die OMAS GEGEN RECHTS Omas gegen Rechts angehören – waren damit mehr als doppelt so viele Menschen gefolgt wie erwartet. Den Teilnehmenden war es wichtig, ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.
Zentraler Appell
Ein zentraler Appell des Protestes: Demokratie endet nicht mit dem Kreuz am Wahltag. Was im Osten Realität wird, könne morgen auch in NRW drohen. Die Antwort der Zivilgesellschaft müsse daher lauten: sich organisieren, füreinander einstehen, widersprechen sowie laut und sichtbar bleiben. Wenn eine rechtsextreme Partei in Deutschland nach der Macht greife, sei dies eine Bedrohung für alle, die die AfD zu Feindbildern mache – Geflüchtete, queere Menschen oder Personen, die auf soziale Unterstützung angewiesen seien. Mit ihnen wolle man sich solidarisch zeigen.
Zum Nachlesen: Die Rede zur Versammlung
Bunte Demo durch die Innenstadt
Mit zahlreichen Regenbogenflaggen und Schildern mit Botschaften wie „AfD-Verbot jetzt“ oder „Kein Platz für Nazis“ zogen die Teilnehmenden am Abend vom Hirschlandplatz durch die Essener Innenstadt.






