„Gegen AfD und rechte Hetze“: Mindestens 20.000 Menschen demonstrieren in Düsseldorf

„Gegen AfD und rechte Hetze“: Mindestens 20.000 Menschen demonstrieren in Düsseldorf

Tausende Menschen sind am Samstag (12.9.26) in der Düsseldorfer Innenstadt auf die Straße gegangen, um ein klares Signal gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie zu setzen. Unter den Teilnehmenden waren Aktive aus ganz Nordrhein-Westfalen – darunter auch viele OMAS GEGEN RECHTS Gruppen aus NRW.

Breites Bündnis für eine offene Gesellschaft

Unter dem Motto „Gegen die AfD und rechte Hetze“ hatten mehrere Bündnisse, darunter Düsseldorf stellt sich quer und der Düsseldorfer Appell, zu der Demonstration aufgerufen. Ziel der Veranstalter war es, in der Düsseldorfer Innenstadt ein gemeinsames Zeichen für eine offene, demokratische Gesellschaft zu setzen.

„Wir lassen nicht zu, dass Hass, Spaltung und rechtsextreme Ideologien die Oberhand gewinnen“, erklärte die Initiative Prüf NRW“, die sich für eine verfassungsrechtliche Prüfung der AfD einsetzt.

Das Bild auf den Straßen war vielfältig: Viele Teilnehmende brachten selbstgebastelte Schilder mit Aufschriften wie „Deutschland bleibt bunt“ oder „Kein Platz für Nazis“ mit. Neben den OMAS GEGEN RECHTS , die aus ganz NRW angereist waren, beteiligten sich Familien mit Kindern, Jugendliche, Senioren sowie Menschen mit Behinderung und internationaler Geschichte an dem Protest.

OMAS GEGEN RECHTS: Tabus gegen Diskriminierung stärken

Ute Sparschuh, Gründungsmitglied der OMAS GEGEN RECHTS in Düsseldorf, betonte die Bedeutung solcher Kundgebungen. Diese seien wichtig, um sichtbar zu machen, wie viele Menschen die AfD und deren Inhalte eben nicht wählen oder unterstützen. Sie äußerte die Hoffnung, dass durch den anhaltenden Protest wieder stärker ins Bewusstsein rückt, dass Diskriminierung und Ausgrenzung in einer Demokratie keinen Platz haben dürfen.

Kundgebung im Rheinpark: „Kein Schritt zurück“

Im Anschluss an den Demonstrationszug durch die Innenstadt fand im Rheinpark ein großes Bühnenprogramm statt. Neben politischen Reden und Musikbeiträgen setzten die Teilnehmenden auch akustische Zeichen: Lautstark skandierte die Menge immer wieder: „Kein Schritt zurück!“

Hintergrund: Bundesweite Protestwelle nach AfD-Wahlerfolgen

Die Demonstration in Düsseldorf ist Teil einer aktuellen, bundesweiten Protestwelle. Auslöser ist das starke Abschneiden der AfD bei der jüngsten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Nicht nur in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, sondern auch in Berlin, Hamburg, Köln und Essen gingen am Wochenende jeweils mehrere Tausend Menschen für die Demokratie auf die Straße.

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