Tausende protestieren in Essen gegen Rechtsextremismus
„1. Mai – nazifrei“ lautete der Slogan der Gegendemonstranten gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Essen. Das Motto stand auf unzähligen Schildern und Plakaten, mit denen Tausende durch die Essener Innenstadt zogen. Neben Gewerkschaften, Parteien, Verbänden und Initiativen hatten auch die Essener OMAS GEGEN RECHTS zur Teilnahme aufgerufen.
Anlass: Aktionstag der extremen Rechten
Hintergrund der Proteste war ein geplanter bundesweiter Aktionstag der extrem rechten Partei „Die Heimat“, die aus der NPD und der Partei „Die Rechte“ hervorgegangen ist. Es handelt sich bereits um den vierten Aufmarsch dieser Art in Essen – nach Veranstaltungen in den Jahren 2001, 2015 und 2021.
Protest in Essen: friedlich und breit getragen – Aktuelle Beiträge über den Protesttag
Die taz über die 1.-Mai-Demo in Essen: „Nazis hatten wir schon – war Scheiße“
Die Tagesschau: Tausende demonstrieren gegen Rechtsextreme in Essen
Der WDR: Keine Ausschreitungen bei Neonaziaufmarsch
OMAS beteiligen sich aktiv am Protest gegen rechten Aufmarsch
Bereits im Vorfeld der Protest haben wir OMAS GEGEN RECHTS uns bereits zu Wort gemeldet: In einem offenen Brief an Polizeipräsident Andreas Stüve und Oberbürgermeister Thomas Kufen fordern wir umfassenden Schutz für alle, die sich an den gewerkschaftlichen Aktionen sowie an den Gegenprotesten beteiligen.
Drohender Neonaziaufmarsch – Revier im Visier



