Magdeburg: Ein starkes Zeichen für die Demokratie

Magdeburg: Ein starkes Zeichen für die Demokratie

Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt hat ein großes Bündnis ein klares Signal gesetzt. Das Bündnis Sachsen-Anhalt. Weltoffen! hat am 5. September 2026 zum Demokratiefestival in Magdeburg eingeladen. Über 300 Organisationen und Initiativen standen hinter dem Aufruf, gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt einzustehen.

Neuer, lagerübergreifender Zusammenhalt im Wahlkampf

Dieses Festival hat spürbar gemacht, was sich bereits im aktuellen Wahlkampf abzeichnet: Es gibt in Sachsen-Anhalt einen völlig neuen Zusammenhalt unter Demokrat:innen über alle politischen Lager hinweg.

Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer verschiedener demokratischer Parteien berichten begeistert von einer neuen Dynamik. Sie kommen in diesem Wahlkampf mit viel mehr Bürgerinnen und Bürgern intensiv ins Gespräch als jemals zuvor. Die Gräben zwischen den demokratischen Parteien treten in den Hintergrund, um gemeinsam die demokratischen Werte zu verteidigen.

15.000 Menschen auf der Straße

Insgesamt 15.000 Menschen sind zum Festival gekommen. Darunter waren viele junge Menschen aus Magdeburg und der Umgebung. Auch 300 OMAS GEGEN RECHTS reisten aus dem ganzen Bundesgebiet an, um die lokalen Initiativen vor Ort zu unterstützen.

Der Ablauf des Tages

  • 13:30 Uhr: Start der Demonstration vom Hauptbahnhof zum Domplatz. Am Hauptbahnhof sangen die OMAS gemeinsam Lieder.
  • 15:00 bis 20:00 Uhr: Das Festival auf dem Domplatz.

Musik, Prominente und Info-Stände

Auf der Bühne traten unter anderem Luisa Neubauer, Kerstin Ott, Berq und Juli auf. Rund um den Domplatz gab es zahlreiche Informationsstände, zum Beispiel vom DGB, Amnesty International, den Eltern gegen Rechts und den OMAS GEGEN RECHTS. Direkt vor dem Dom stand zudem der Adenauer SRP+ des Zentrums für Politische Schönheit.

Solidarität und Euphorie auf dem Platz

Wir sind gekommen, um Solidarität zu zeigen und alle Demokrat:innen in Sachsen-Anhalt zu unterstützen. Die Atmosphäre auf dem Festival war friedlich und die Stimmung euphorisch. Es war bewegend zu sehen, wie viele tausend Menschen gemeinsam für die Demokratie einstehen.

Das Festival hat gerade den jungen Menschen Mut gemacht, dass sie mit denjenigen, die die Demokratie zerstören wollen, nicht allein gelassen werden. Viele Teilnehmende haben sich direkt bei uns bedankt, dass wir den weiten Weg auf uns genommen haben.

Kontrast zum Vortag

Ein deutlicher Kontrast zeigte sich beim Familienfest der AfD am Tag zuvor: Dorthin kamen statt der angekündigten 10.000 Menschen nur rund 3.000 Personen.